Schule

Die Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzi befindet sich im Südosten des Lüdenscheider Stadtzentrums. Sie wurde im Jahr 1897 als Ostschule gegründet. Es werden zurzeit etwa 215 Schüler in 9 Klassen von 12 Lehrkräften unterrichtet und im Halb- und Ganztagsbetrieb von 7 Personen betreut. Eine Sozialpädagogische Fachkraft unterstützt insbesondere die Arbeit der Integration und der Förderung. Namensgeber der Schule ist der Schweizer Pädagoge und Sozialreformer Johann Heinrich Pestalozzi.

 

Geschichte

Die 1897 gegründete Ostschule war als Volksschule mit acht Jahrgängen und Ganztagsunterricht konzipiert. Im Schuljahr 1898/99 betrug die Schülerzahl 629 bei sieben Klassen, durchschnittlich also 90 Schüler je Klasse. Nach den Zweiten Weltkrieg, 1946/47, erreichte die Schülerzahl den Höchststand, bedingt durch Flüchtlinge. Es wurden 18 Klassen mit insgesamt 1250 Schülern und etwa elf Lehrern gebildet. Dies war nur durch Schichtbetrieb, wechselweise vor- und nachmittags, möglich. Am 2. Februar 1946 erhielt die Schule den Namen Pestalozzischule. 1968/69 verschwand der Begriff Volksschule und sie wurde zur Grundschule mit neun Klassen, 353 Schülern und sieben Lehrern. In diesem Jahr werden auch die ersten griechischen und türkischen Schüler in den Aufzeichnungen erwähnt. In den 1980er Jahren sank die Zahl der Schüler auf etwa 230, die dann bis heute relativ konstant blieb. 1992/93 erreichte die Anzahl der Ausländischen-/Spätaussiedlerkinder mit 120 den Höchststand. Ab 1996 wurde Muttersprachlicher Ergänzungsunterricht in Arabisch und Griechisch erteilt. Im Jahre 2001 erhielt die Schule eine eigene Turnhalle mit zwei neuen Klassenräumen, die barrierefrei erreicht werden können. Zur Zeit wird Herkunftssprachlicher Unterricht in Türkisch und Griechisch angeboten. Ein Lernstudio für die individuelle Förderung von Kindern der ersten Klassen ergänzt das Angebot. Im Schuljahr 13/14 werden die 218 Kinder in neun Klassen unterrichtet. Die Schule wird von Rektorin Barbara Vulić und Konrektorin Verena Sager geleitet.